-->
 
 
Start NEWS Übersicht Politik und Recht NEWS Wirtschaftskriminalität in Deutschland legt stark zu

Newsletter

mit den besten Infos

Name:

eMail:

Bookmarks

Dresden Monarchs 
Joomlaportal - Joomla Forum 
Sambina - Aufnäher und Stickerei Shop 
union-web [web]services 
www.webgurke.de 

free counters
 

Wirtschaftskriminalität in Deutschland legt stark zu PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 06. Juli 2018 um 07:11 Uhr


Wirtschaftskriminalität in Deutschland legt stark zu

Jedes dritte Unternehmen in den vergangenen beiden Jahren betroffen

Geldwäsche: mehr Vorfälle in Deutschland (Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de)

Geldwäsche: mehr Vorfälle in Deutschland (Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de)

Berlin (pte/05.07.2018/11:30) Immer mehr Unternehmen in Deutschland werden Opfer von Wirtschaftskriminellen. Laut der neuen Studie "Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2018", für die im Auftrag von KPMG http://kpmg.de 702 Unternehmen befragt wurden, ist bereits jede dritte Firma in den vergangenen beiden Jahren betroffen gewesen. Hierbei gilt der Grundsatz: je größer das Unternehmen, desto größer das Ausmaß des Problems.

Immer mehr Datendelikte

Laut den Experten ist die Angst vor Vorfällen den Studienergebnissen nach sogar noch um ein Vielfaches höher: Vier von fünf Unternehmen (81 Prozent) sehen generell ein hohes bis sehr hohes Risiko mit Blick auf wirtschaftskriminelle Vorfälle in Deutschland. Zu den häufigsten Deliktarten zählen Betrug und Untreue (58 Prozent), ein deutlicher Anstieg um 13 Prozentpunkte gegenüber der Befragung 2016.

Auch hier sind große Unternehmen besonders stark betroffen (73 Prozent). Diebstahl und Unterschlagung trifft im Schnitt 40 Prozent. Aber auch Datendelikte sind weiter auf dem Vormarsch: Inzwischen erwischt es schon jedes dritte befragte Unternehmen (31 Prozent), vor zwei Jahren war es noch jedes vierte (24 Prozent).

Über die Hälfte der Taten (51 Prozent) ist nur durch Zufall ans Licht gekommen (2016: 39 Prozent). Vor allem bei kleinen Firmen hat die zufällige Entdeckung stark zugenommen. "Dass Unternehmen schlichtweg auf Entdeckerglück angewiesen sind, ist alarmierend. Dadurch werden wirtschaftskriminelle Vorfälle viel zu spät entdeckt und die Schäden fallen noch gravierender aus", so Alexander Geschonneck, Leiter Compliance & Forensic bei KPMG. Gleichwohl werde die Mehrzahl der wirtschaftskriminellen Handlungen mit 61 Prozent nach wie vor aufgrund offener Hinweise durch Unternehmensinterne aufgedeckt.

Geldwäsche durch Externe

Geldwäschedelikte werden in fast allen Fällen von externen Tätern verübt (98 Prozent). Hinter dem Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen stecken mit 79 Prozent interne Täter, bei Diebstahl und Unterschlagung liegt der Anteil der internen Täter bei 75 Prozent. Das Thema wird bei der Bewertung von Geschäftsbeziehungen laut KPMG immer stärker berücksichtigt.

So hat das Misstrauen gegenüber Unternehmen, von denen wirtschaftskriminelle Handlungen ausgingen, zugenommen. Inzwischen schließt fast die Hälfte aller Befragten (47 Prozent) eine Geschäftsbeziehung mit solchen Unternehmen aus (2016: 35 Prozent). 44 Prozent greifen zwar nicht zu derart drastischen Maßnahmen, stellen aber gleichwohl Bedingungen für eine Fortsetzung der Geschäftsbeziehung.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-313
Website: www.pressetext.com

Teilen: google+ Twitter Facebook


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20180705016
pte20180705016
Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenstärkster Nachrichtenverbreiter für Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung für redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, für Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen börsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-Länderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gewählter Zustellart einzeln oder täglich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.


 
Bitte registieren Sie sich oder melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.
Bonusportal.biz - das optimale Bonusportal mit den höchsten Cashback-Provisionen und exklusivem Autoren-Bonussystem.
Copyright © 2018 Weblexikon.com. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
 
DER TAG IN 3 MINUTEN
  • SPIEGEL ONLINE