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Goldmarkt steht "monetäre Gezeitenwende" bevor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 29. Mai 2018 um 18:02 Uhr


Goldmarkt steht "monetäre Gezeitenwende" bevor

"In Gold We Trust"-Report sieht Abkehr vom US-Dollar als Leitwährung

Gold: laut Experten in Zukunft gefragter denn je (Foto: pixelio.de, Rike)

Gold: laut Experten in Zukunft gefragter denn je (Foto: pixelio.de, Rike)

Wien (pte/29.05.2018/13:30) Dem Goldmarkt steht eine "monetäre Gezeitenwende" ins Haus. Zumindest glauben das die Autoren des zwölften "In Gold We Trust"-Reports, der heute, Dienstag, von den beiden Fondsmanagern Ronald-Peter Stöfele und Mark Valek des liechtensteinischen Vermögensverwalters Incrementum http://incrementum.li in Wien präsentiert wurde.

Geldwesen im Umbruch

"Die geldpolitische Gezeitenwende bedeutet den ersten echten Crash-Test f√ľr die Finanzm√§rkte seit zehn Jahren", prognostiziert St√∂fele. Denn das "Jahrzehnt der Liquidit√§tsschwemme" sei durch einen weltweit einsetzenden Zinserh√∂hungszyklus und die Abkehr der Zentralbanken von expansiver Geldpolitik beendet. "Quantitive Tightening", also das Reduzieren aufgebl√§hter Bilanzen seitens der nationalen Notenbanken, bestimme k√ľnftig die Geldm√§rkte.

Auch die Abkehr vom US-Dollar als alles dominierende Weltleitw√§hrung und somit die Umformung in eine multipolare Geldordnung setze sich fort. "Der steigende Bedarf nach Ersatz des unbeliebter werdenden Dollars f√ľhrt zum Revival von Gold als W√§hrungsreserve. Seit dem Jahr 2008 treten die Zentralbanken Russlands, Chinas, Indiens und der T√ľrkei als regelm√§√üige K√§ufer auf, sie sind in diesem Feld die gro√üen Player", so St√∂ferle. Auch europ√§ische Politiker seien daran interessiert, "sich aus den Klammern der USA und des Dollars - zumindest ein wenig - zu l√∂sen".

Krypto als Freunde des Golds

Ebenfalls, so die Fachleute, spielt die Digitalisierung des Geldes auch in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle. "Wir betrachten Kryptow√§hrungen eher als Freunde des Goldes, nicht als Konkurrenten", beschwichtigt Valek. Der Trend, dass vor allem Millennials zunehmend auf das Internet und digitale W√§hrungen zur√ľckgreifen, wenn es um Geldgesch√§fte geht, gehe auch am Goldmarkt nicht spurlos vorbei. Und dennoch: "Nicht alles, was Krypto ist, gl√§nzt. Wir denken, dass Kryptow√§hrungen und Gold ihre jeweiligen St√§rken auf den Finanzm√§rkten noch deutlicher ausspielen k√∂nnen", wie Valek feststellt. So seien erste goldgedeckte Kryptow√§hrungen bereits erfolgreich lanciert worden.

Die Experten erwarten in naher Zukunft deutliche Umbr√ľche mit sp√ľrbaren Auswirkungen auf den Goldpreis: "Angesichts der drei beschriebenen Gezeitenwenden sind wir f√ľr Gold zuversichtlich. Sobald erste Konsequenzen bemerkabar sind und Rezessionswolken aufziehen, wird Gold als klassischer, sicherer Hafen wieder gefragt sein", fasst St√∂fele die Erkenntnisse des Reports zusammen.

(Ende)
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W√§rmepumpe macht CO2-Einfangen g√ľnstiger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 29. Mai 2018 um 07:40 Uhr


W√§rmepumpe macht CO2-Einfangen g√ľnstiger

Energieaufwand f√ľr Reinigung industrieller Abgase sinkt massiv

Zementwerk: Das stößt viel CO2 aus (Foto: Kåre Helge Karstensen, sintef.no)

Zementwerk: Das stößt viel CO2 aus (Foto: Kåre Helge Karstensen, sintef.no)

Trondheim (pte/28.05.2018/06:05) Das Einfangen von CO2 aus industriellen Abgasen, wie beispielsweise bei der Zementerzeugung, ist aufwendig und teuer. W√§rmepumpen k√∂nnen helfen, den Vorgang deutlich g√ľnstiger zu machen, so das norwegische Forschungsinstitut SINTEF http://sintef.no/en . Denn mit einer neuen Technologie, die W√§rme- und Vakuumpumpe kombiniert, lasse sich der Energieaufwand f√ľr den Vorgang um drei Viertel reduzieren.

Mit Abwärme klimafreundlich

Die Zementherstellung ist f√ľr etwa sechs Prozent des globalen CO2-Aussto√ües verantwortlich. Das ist mehr als alle Flugzeuge der Welt zusammen. Daher gibt es in Norwegen Bestrebungen, Zement emissionsfrei und somit klimafreundlich zu fertigen. Doch g√§ngige Methoden zur Abgasfilterung sind nicht zuletzt aufgrund eines hohen Energiebedarfs teuer. Eben da setzt die Technologie SARC ("Swing Adsorption Reactor Cluster") an, an der SINTEF mit internationalen Partnerinstituten arbeitet. Im Prinzip geht es darum, jene W√§rme sinnvoll zu nutzen, die beim chemischen Einfangen von CO2 aus Abgasen entsteht.

Das Einfangen von CO2 ist n√§mlich eigentlich ein Vorgang in zwei Schritten. Zuerst wird das CO2 aus den zu reinigenden Abgasen chemisch gebunden, dann kontrolliert aus dem Filtermedium entfernt. Dieser zweite Schritt ist wesentlich energieaufwendiger. Doch durch eine kluge Kombination von W√§rme- und Vakuumpumpe ist es m√∂glich, den zweiten Vorgang mithilfe der Abw√§rme aus dem ersten zu betreiben. Aktuellen Berechnungen von SINTEF und dem Polytechnikum Mailand http://polimi.it/en zufolge reduziert das die Energiemenge, die f√ľr die Abgasreinigung aufgewendet werden muss, letztlich um drei Viertel.

Einfacher und vielseitiger Weg

Ein Vorteil des SARC-Verfahrens ist laut SINTEF, dass beide Pumpen elektrisch betrieben werden. Das mache es im Vergleich zu anderen Technologien einfach, existierende Abgasquellen mit einem Filtersystem nachzur√ľsten. Die L√∂sung ist dem Forschungsinstitut nach f√ľr ein breites Spektrum an Wirtschaftszweigen geeignet. Derzeit wird an einer Absch√§tzung gearbeitet, was die Integration der SARC-Technologie in der Zementherstellung, in der M√ľllverbrennung sowie bei Kohlekraftwerken kosten w√ľrde.

(Ende)
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Mensch fördert Krebsrisiko bei wilden Tieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 24. Mai 2018 um 19:14 Uhr


Mensch fördert Krebsrisiko bei wilden Tieren

Umweltverschmutzung und schlechte Nahrung belasten auch Fauna

Rauchender Schlot: Krebsgefahr auch f√ľr Tiere (Foto: pixelio.de, gnubier)

Rauchender Schlot: Krebsgefahr auch f√ľr Tiere (Foto: pixelio.de, gnubier)

Tempe (pte/23.05.2018/06:05) Die zunehmende Beeinflussung der Umwelt durch den Menschen ist auch f√ľr immer mehr Krebsf√§lle bei Wildtieren verantwortlich. Zu dieser Erkenntnis kommen Forscher der Arizona State University http://asu.edu . Die Verunreinigung von Fl√ľssen und Gew√§ssern, die Strahlung von Kernkraftwerken in die Atmosph√§re oder Plastikm√ľll sind laut den Wissenschaftlern ma√ügebliche Gr√ľnde daf√ľr.

Phänomen wenig erforscht

"Krebs bei wilden Tieren ist bisher nahezu unerforscht. Die Faktoren, die sich negativ auf den menschlichen K√∂rper auswirken, haben sehr wohl auch Einfluss auf wilde Tiere", sagt Forscher Mathieu Giraudeau. Wie beim Menschen k√∂nne sich Lichtverschmutzung auf den Hormonhaushalt der Tiere auswirken. Auch weggeworfenes Essen, das Tieren √ľber Umwege zukommt, habe Einfluss auf die Zellen.

"Fettleibigkeit und N√§hrstoffmangel k√∂nnen, das ist allgemein bekannt, Krebs verursachen. Wildtiere kommen immer h√§ufiger in Kontakt mit diesen anthropogenen Nahrungsquellen", erkl√§rt Wissenschaftler Tuul Sepp. Bei V√∂geln, die in der N√§he von Hauptstra√üen und St√§dten ihre Nester haben, seien zudem die selben hormonellen Ver√§nderungen wie bei Menschen vorgefunden worden, die unter Lichtverschmutzung litten. Diese beg√ľnstigen wiederum die Erkrankung an Krebs.

Hoffen auf junge Generation

Laut den Wissenschaftlern ist es jedoch noch nicht zu sp√§t f√ľr ein kollektives Bewusstsein, dass die menschliche Lebensart direkten Einfluss auf wilde Tiere hat: "Der heutigen Generation wird beigebracht, was uns und der Umwelt schadet. Das war fr√ľher in diesem Ausma√ü nicht der Fall", stellt Tuul fest. Dennoch ist der Experte besorgt: "Wir wissen, was zu tun ist. Wir sollten der Umwelt nicht schaden - und trotzdem holzen wir W√§lder ab, ern√§hren uns schlecht und gef√§hrden damit auch die Tierwelt."

(Ende)
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Arbeitgeber mit Anziehungskraft: Respekt schlägt Gehalt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 22. Mai 2018 um 14:24 Uhr


Arbeitgeber mit Anziehungskraft: Respekt schlägt Gehalt

StepStone √Ėsterreich pr√§sentiert aktuelle Employer-Branding-Studie

Wien (pts/22.05.2018/10:50) Fachkr√§ftemangel, der digitale Wandel und Millennials, die sich die Jobs mittlerweile aussuchen k√∂nnen: Unternehmen m√ľssen heute mit einer starken Arbeitgebermarke punkten, um die besten K√∂pfe an Bord zu holen. Was diese auszeichnet, hat die aktuelle Employer-Branding-Studie von http://www.StepStone.at unter 1.000 Angestellten und Arbeitssuchenden aus ganz √Ėsterreich erhoben: Demnach sind der respektvolle Umgang mit Mitarbeitern, eine angenehme Arbeitsatmosph√§re, nette Kollegen und kompetente F√ľhrungskr√§fte die wichtigsten Elemente eines attraktiven Arbeitgebers.

Arbeitnehmer sehnen sich nach Wertschätzung

Vor allem ein wertsch√§tzender Umgang und die gute Stimmung im Team lassen einen Arbeitsplatz attraktiv erscheinen: So zeigen sich drei von vier Befragten (75 %) davon √ľberzeugt, dass der respektvolle Umgang mit Mitarbeitern die Firma auch √ľber die Unternehmensgrenzen hinweg zu einem vielversprechenden Arbeitgeber macht, der Kandidaten und Bewerber anspricht. Und gut zwei Drittel (64,1 %) aller Studienteilnehmer wollen mit Chefs zusammenarbeiten, die ihr Team gut behandeln.

Der Job soll sicher sein

In Zeiten volatiler Arbeitsm√§rkte beweist die Studie zudem: Der Arbeitsplatz soll sicher sein. 62,6 % aller Befragten stufen Jobsicherheit als relevant f√ľr die Anziehungskraft eines Arbeitgebers ein - noch vor dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens (32,9 %). Rudi Bauer, Gesch√§ftsf√ľhrer von StepStone √Ėsterreich: "Da kann das Unternehmen noch so bekannt sein - wenn man st√§ndig um seinen Arbeitsplatz zittern muss, wirkt sich das verheerend auf die Stimmung im B√ľro aus. Und vertreibt Kandidaten und Bewerber."

Gehalt spielt f√ľr die H√§lfte der Befragten keine wichtige Rolle

Demgegen√ľber spielt das Gehalt nur f√ľr etwa die H√§lfte (52,8 %) aller Befragten eine Rolle dabei, wie anziehend ein Arbeitgeber wirkt. "Hohe Geh√§lter wirken auf den ersten Blick verlockend, aber sie halten Menschen nicht auf Dauer im Unternehmen", sagt Rudi Bauer. "Unsere Studie zeigt deutlich, dass es den meisten Arbeitnehmern auf das Menschliche ankommt - und sie sowohl von ihrem Arbeitgeber als auch ihren Vorgesetzten mit Respekt und Wertsch√§tzung behandelt werden wollen."

Kollegiale Atmosphäre bringt Arbeitnehmer zu Höchstleistungen

Fast genauso wichtig wie gute Chefs und Wertsch√§tzung im Unternehmen sind den Befragten der Studie das Gef√ľhl der Zusammengeh√∂rigkeit und guter Zusammenhalt im Team: Mehr als die H√§lfte aller Studienteilnehmer (53 %) gibt an, dass Unternehmen, in denen alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, ganz besonders attraktive Arbeitgeber sind. "Menschen arbeiten nicht f√ľr ihre Vorgesetzten, sondern f√ľr ihre Kollegen", best√§tigt Rudi Bauer. "Unternehmen, die auf eine kollegiale Stimmung setzen und der Belegschaft M√∂glichkeiten zum sozialen Austausch geben, profitieren daher gleich doppelt: von motivierten Mitarbeitern und einer positiven Strahlkraft als attraktiver Arbeitgeber, der auch Talente und Kandidaten am Arbeitsmarkt anspricht."

Frauen setzen auf den menschlichen Faktor, Männer auf die Karriere

Vor allem f√ľr Frauen ist der menschliche Faktor ausschlaggebend: 61,7 % w√ľnschen sich einen starken Teamzusammenhalt, im Gegensatz zu nur 43 % der befragten M√§nner. Im Geschlechtervergleich zeigt sich weiter, dass Frauen viel mehr Wert auf eine sympathische Unternehmenskultur legen als M√§nner (43,3 % vs. 27,1 %), st√§rker auf motivierte Kollegen setzen als m√§nnliche Befragte (43,2 % vs. 59,3 %) und sich auch eher mit den Unternehmenswerten ihres Arbeitgebers identifizieren wollen als ihre m√§nnlichen Kollegen (42 % vs. 31,4 %). M√§nner hingegen achten eher auf die Aufstiegschancen in einem Unternehmen (31,1 % vs. 26,2 %).

Flexible Arbeitszeiten - und ein Arbeitsplatz, der gut erreichbar ist

Beide Geschlechter vereint hingegen der Wunsch nach einem interessanten und abwechslungsreichen Aufgabengebiet (47,3 %) und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance (44 %). Beim Thema familienfreundliche Arbeitszeiten √§u√üern aber wieder eher Frauen (55,9 %) als M√§nner (42,2 %) den Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen - ebenso wie nach der guten Erreichbarkeit ihres Arbeitsplatzes (50,6 % vs. 36,9 %). Rudi Bauer: "Bei Frauen schl√§gt nach wie vor oft die Doppelbelastung zu Buche, sich um Privates und ihren Beruf k√ľmmern zu m√ľssen. Kurze Wege und flexible Arbeitszeiten k√∂nnen dabei helfen, beides unter einen Hut zu bringen - und machen Unternehmen so auch f√ľr qualifizierte Frauen zum Arbeitgeber der Wahl."

"Softe" Faktoren formen die Arbeitgebermarke

Vor allem die so genannten "soften" Faktoren wirken sich darauf aus, ob ein Arbeitgeber von au√üen als anziehend wahrgenommen wird: 59,7 % der Studienteilnehmer geben an, dass sich die Bereiche Unternehmenskultur, Betriebsklima und F√ľhrungsstil am st√§rksten auf die Attraktivit√§t eines Arbeitgebers auswirken - ebenso wie eine positive Arbeitsatmosph√§re und nette Kollegen (68,5 %). Weit weniger wichtig sind den Befragten hingegen Image, Gr√∂√üe und Erfolg eines Unternehmens: Nur 10,7 % ziehen das bei der Bewertung eines m√∂glichen k√ľnftigen Arbeitgebers in Betracht.

Mitarbeiter wollen individuell unterst√ľtzt werden

Stattdessen setzen Arbeitnehmer heute voll auf individuelle Unterst√ľtzung: Mehr als jeder Dritte (34,3 %) ist der Meinung, dass sich die Definition eines attraktiven Arbeitgebers von Mensch zu Mensch unterscheidet, und r√§t Arbeitgebern daher, individuell auf die jeweiligen Mitarbeiter einzugehen. Geschieht das nicht, schadet das nicht nur dem inneren Gef√ľge im Unternehmen: Fast die H√§lfte aller Studienteilnehmer (48,9 %) ist davon √ľberzeugt, dass demotivierte Mitarbeiter nicht nur die Stimmung im Unternehmen vergiften, sondern darunter auch das √∂ffentliche Image von Arbeitgebern leidet.

Kleine Einzelmaßnahmen statt großer Employer-Branding-Programme

F√ľr die eigene Attraktivit√§t als Arbeitgeber sind oft kleine Details ausschlaggebend, best√§tigt Rudi Bauer: "Anstatt gro√üe Employer-Branding-Programme zu starten, die die gesamte Belegschaft √ľber einen Kamm scheren, tun Unternehmen gut daran, erst einmal zuzuh√∂ren, was sich die aktuellen Mitarbeiter eigentlich wirklich w√ľnschen. Nicht jede Ma√ünahme kommt bei allen gleich gut an. Oft k√∂nnen statt geld- und zeitaufw√§ndigen Employer-Branding-Programmen auch kleine, einzelne Ma√ünahmen gesetzt werden, die dem oder der Einzelnen eher entgegenkommen."

Download Whitepaper:
Das Whitepaper zur StepStone Employer Branding Studie steht hier zum Download zur Verf√ľgung: https://www.stepstone.at/Ueber-StepStone/wp-content/uploads/StepStone-Employer-Branding-Studie_Mai-2018.pdf

Video:
Das sind die Top10-Faktoren, die ein Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber machen: https://www.stepstone.at/Ueber-StepStone/wp-content/uploads/video_arbeitgeberbewertung5mb.mp4

√úber die Studie
StepStone √Ėsterreich z√§hlt zu den f√ľhrenden Recruiting-Unternehmen √Ėsterreichs und unterst√ľtzt seine Kunden bei der Suche nach qualifiziertem Personal und dem Aufbau einer schlagkr√§ftigen Employer Brand. Zudem f√ľhrt StepStone j√§hrlich mehrere Studien zu den Themen Employer Branding, Recruiting und Personalmanagement durch und stellt die Ergebnisse Interessierten kostenfrei zur Verf√ľgung. Gemeinsam mit der Marktforschungsagentur MindTake Research wurden im 3. Quartal 2017 mehr als 1.000 Angestellte und Arbeitssuchende aus ganz √Ėsterreich zwischen 19 und 55 Jahren zu den Themen Employer Branding, Bewerbungsprozesse und Arbeitgeberattraktivit√§t befragt.

(Ende)
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110 Mrd. Euro Subventionen f√ľr EU Kohle- & Gaskraftwerke 3x h√∂her wie alle Erneuerbaren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 21. Mai 2018 um 16:57 Uhr



110 Milliarden Euro Subventionen f√ľr Kohle- & Gaskraftwerke in der EU

Energieatlas mit aktuellen Daten und Fakten zum europäischen Energiesystem

St. P√∂lten (pts/13.05.2018/09:00) Nach wie vor bekommen die fossilen Energien mit 110 Milliarden Euro beinahe dreimal so viele Subventionen in Europa wie alle Erneuerbaren zusammen. Demgegen√ľber sparen die europ√§ischen Erneuerbaren bereits bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr durch den Ersatz von fossiler Energie ein. "Damit die F√ľhrungsposition Europas bei den Erneuerbaren nicht verloren geht, muss sich √Ėsterreich auf europ√§ischer Ebene f√ľr ein Erneuerbaren-Ziel 2030 von mindestens 35 Prozent einsetzen", fordert Stefan Moidl, Gesch√§ftsf√ľhrer der IG Windkraft.

Im erst k√ľrzlich ver√∂ffentlichten Energieatlas der Heinrich-B√∂ll-Stiftung ist zu lesen, dass europ√§ische Staaten 110 Milliarden Euro an Subventionen und kostenlosen CO2-Zertifikaten an die Erzeuger von Energie aus fossilen Brennstoffen verteilen. Kohle- und Gaskraftwerke erhalten demnach sogar dreimal so viel Subventionen wie alle erneuerbaren Energien zusammen, die zur selben Zeit 40 Milliarden Euro zugesprochen bekommen haben. Dar√ľber hinaus sparen die erneuerbaren Energien bereits j√§hrlich 15 bis 20 Milliarden Euro an importierter fossiler Energie ein. "Zentralisiert und importabh√§ngig, kohlelastig und emissionsintensiv, umweltsch√§dlich und teuer - so pr√§sentiert sich Europas Energieversorgung auch noch gut zwei Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen. Deshalb geh√∂ren zum Umstieg auch ein Ende der kostenlosen Emissionszertifikate und Subventionen f√ľr Erzeuger von Energie aus fossilen Brennstoffen", so Ellen Uebersch√§r, Vorstand der Heinrich-B√∂ll-Stiftung.

EU ist größter Energieimporteur

Im Energieatlas ist weiter zu lesen, dass die EU der gr√∂√üte Energieimporteur der Welt ist. Im Jahresdurchschnitt gab sie daf√ľr zwischen 2007 und 2016 netto 316 Milliarden Euro aus. Dieses Geld unterst√ľtzt undemokratische Regime, der Abbau der Rohstoffe zerst√∂rt ganze Landschaften, und beim Transport von √Ėl passieren immer wieder Unf√§lle.

Andererseits ist der Verbrauch fossiler Energie in der EU seit 2005 um elf Prozent zur√ľck gegangen, da erneuerbare Energien haupts√§chlich als Ersatz f√ľr Kohle und Erdgas eingesetzt wurden. 2015 stammten 17 Prozent des Endenergieverbrauchs der EU bereits aus erneuerbaren Energien.

Mit mehr als einer Million Arbeitspl√§tze sind die erneuerbaren Energien bereits ein gro√üer Arbeitgeber in der EU. Bei den Arbeitspl√§tzen pro Kopf war die Branche in Europa 2014 noch die Nummer zwei der Welt. Heute ist Europa an den f√ľnften Platz zur√ľckgefallen, hinter China, den USA, Japan und Brasilien. Laut Energieatlas ist es "durchaus m√∂glich, dass Europa noch weiter zur√ľckf√§llt".

Klares Bekenntnis zu erneuerbaren Energien nötig

Der europ√§ische Energieatlas erscheint zu einem Zeitpunkt, da die EU-Mitgliedsstaaten √ľber eine Energie- und Klimastrategie f√ľr 2030 (das Clean Energy Package) verhandeln. Die Gesetze und Verordnungen werden das n√§chste Jahrzehnt der europ√§ischen Energie- und Klimapolitik bestimmen. Das Paket setzt zwar wichtige Signale f√ľr die Weiterentwicklung der europ√§ischen Energiewende, wird jedoch dem Potenzial von Energieeffizienz und Erneuerbaren nicht gerecht. Aus diesem Grund fordert Moidl einmal mehr: "√Ėsterreich muss sich bei den Verhandlungen zum Clean Energy Package auf europ√§ischer Ebene vehement f√ľr ein 35-Prozent-Ziel bei erneuerbaren Energien bis 2030 einsetzen und den Vorrang f√ľr erneuerbare Energien verteidigen, damit die Energiewende gelingen kann und die Verwendung von Kohle, √Ėl und Gas so rasch als m√∂glich beendet wird."

Quelle: https://www.boell.de/de/2018/03/20/energieatlas-2018-daten-und-fakten-ueber-die-erneuerbaren-europa

(Ende)
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Mai 2018 um 14:23 Uhr
 
Klimabotschafter fordert Aufbruch ins Solarzeitalter da nur noch 20 Jahre, um Energiewende zu schaffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 21. Mai 2018 um 16:45 Uhr


Klimabotschafter fordert Aufbruch ins Solarzeitalter

Franz Alt: Fossile Brennstoffe keine Lösung auf drängende Energiefrage

Nicht nur durch Krieg, sondern insbesondere durch das Festhalten an fossilen Brennstoffen und den dadurch bedingten Klimawandel, bedroht der Mensch die Erde. "Wir verw√ľsten wortw√∂rtlich unseren Planeten", warnt der √Ėkologie- und Klimabotschafter Franz Alt im Rahmen der Europ√§ischen Toleranzgespr√§che in Fresach. Klimaforschern zufolge blieben noch 20 Jahre, um eine nachhaltige Energiewende zu schaffen. Dabei k√∂nnte gerade die Sonne nicht nur √∂kologisch, sondern auch sozial Positives bewirken.

Journalist und Klimabotschafter Franz Alt

[ Foto ]

Fresach (pte/18.05.2018/12:30) Nicht nur durch Krieg, sondern insbesondere durch das Festhalten an fossilen Brennstoffen und den dadurch bedingten Klimawandel, bedroht der Mensch die Erde. "Wir verw√ľsten wortw√∂rtlich unseren Planeten", warnt der Journalist, Bibel-, √Ėkologie- und Klimabotschafter Franz Alt im Rahmen der vierten Europ√§ischen Toleranzgespr√§che im K√§rntner Bergdorf Fresach http://fresach.org . Klimaforschern zufolge blieben nur noch 20 Jahre, um eine nachhaltige Energiewende zu schaffen. Dabei k√∂nnte gerade die Sonne nicht nur √∂kologisch, sondern auch sozial Positives bewirken.

Schleichender Untergang

Ein Atomkrieg w√§re das Ende: Das leuchtet mittlerweile so ziemlich jedem ein. F√ľr die Welt bedrohlicher k√∂nnte also der schleichende Untergang in Form des Klimawandels sein, den manche bis heute leugnen. Gesch√§tzte zw√∂lf Mio. Quadratkilometer Land pro Jahr werden zu W√ľsten. Ein weiteres Festhalten an fossilen Brennstoffen w√ľrde also gegen das √úberlebensprinzip ebenso versto√üen wie gegen die Idee des nachhaltigen Wirtschaftens. "Das ist nicht Homo Sapiens, das ist Homo Dummkopf", meint Alt. Es sei h√∂chste Zeit gegenzusteuern - denn daf√ľr blieben nach Experteneinsch√§tzungen nur noch 20 Jahre.

"Den Klimawandel kann man nicht mehr aufhalten, nur das Schlimmste verhindern", betonte der Journalist. Die Hauptverantwortung sieht er bei den Industriestaaten, die damit auch Sekund√§reffekte in den Griff bekommen k√∂nnten. "Wer Zehn-Liter-Autos f√§hrt, bekommt Klimafl√ľchtlinge", erkl√§rt Alt. Dabei seien die Str√∂me der vergangenen Jahre nichts gegen√ľber dem, was in Zukunft droht. Denn auch immer schneller steigende Meeresspiegel bedrohen Lebensr√§ume. Der Klimabotschafter verweist auf Bangladesch, dass gro√üteils weniger als drei Meter √ľber dem Meeresspiegel liegt. "Ein Land wie Bangladesch ist in ein paar Jahrzehnten zu zwei Dritteln weg", konstatiert Alt.

Eine himmlische Lösung

Dabei w√§re die globale Energieversorgung leicht zu sichern. "Die L√∂sung steht am Himmel", sagt Alt. Denn die Sonne liefert jede Sekunde 15.000 Mal mehr Energie als die gesamte Menschheit verbraucht. Wie diese nutzbar zu machen w√§re, wissen wir eigentlich seit rund einem Jahrhundert - Albert Einstein bekam 1922 den Nobelpreis f√ľr die Erkl√§rung des photoelektrischen Effekts. (Seine theoretischen Arbeiten spielten ‚Äď im Gegensatz zur verbreiteten Meinung ‚Äď beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle. - Anm. Weblexikon der Redaktion - Auszug aus Wikipedia)  Dennoch haben sich fossile Brennstoffe und Atomenergie lange durchgesetzt. "Die Lobbyisten waren st√§rker", bedauert der √Ėkologiebotschafter. Diesen haben sich teils auch auf Fehleinsch√§tzungen von Fachleuten berufen. In den 1980er-Jahren hie√ü es, Deutschland k√∂nne bis Ende des 21. Jahrhunderts h√∂chstens vier Prozent √Ėkostrom haben. Real sind es heute schon knapp √ľber 40 Prozent.

Auch das Argument der hohen Kosten von √Ėkoenergie will Alt nicht gelten lassen. Er verweist darauf, dass ausgerechnet das Erd√∂lland Saudi-Arabien voll auf Solarenergie setzen will und mit Kosten von einem Cent pro Kilowattstunde rechnet - einen Bruchteil jener rund 28 Cnet pro kWh, die Deutsche f√ľr ihren Mix mit viel Kohle- und Atomkraft zahlen. Das Gebot der Stunde sei der Aufbruch ins Solarzeitalter. "Solarzeitalter bedeutet, alle Menschen haben Energie und das g√ľnstig", erkl√§rt Alt. Da Energie auch Bildung bedeutet - und sei es allein dank Licht f√ľr abendliches Lernen - w√ľrde das Armen und unterpriviligierten Regionen besonders helfen.

Fotos zu den Europ√§ischen Toleranzgespr√§chen 2018 in Villach und Fresach stehen unter folgenden Links als kostenlose Downloads zur Verf√ľgung:

Love-Tour '18 zu Europäischen Toleranzgesprächen Villach
http://fotodienst.pressetext.com/album/3674

Tourismusforum zu den Grenzen des Wachstums
http://fotodienst.pressetext.com/album/3673

Europäische Toleranzgespräche 2018: Empfang in Villach
http://fotodienst.pressetext.com/album/3672

Verleihung des Europäischen Toleranzpreises in Fresach
http://fotodienst.pressetext.com/album/3671

100 Jahre Republik: Festival der Toleranz
https://fotodienst.pressetext.com/album/3670

(Ende)
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Mai 2018 um 16:57 Uhr
 
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