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Instagram-Stars machen viel verschleierte Werbung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 13. Juni 2017 um 10:52 Uhr


Instagram-Stars machen viel verschleierte Werbung

93 Prozent der Werbe-Postings gen√ľgen laut Mediakix US-Regeln nicht

Promi-Profil: kann irref√ľhrend wirken (Foto: instagram.com, Kim Kardashian)

Promi-Profil: kann irref√ľhrend wirken (Foto: instagram.com, Kim Kardashian)

Santa Monica (pte/13.06.2017/12:30) Instagram-Stars machen viel Werbung, die nicht korrekt gekennzeichnet ist. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse des Marketing-Unternehmens Mediakix http://mediakix.com . Bei den Top-50-Instagram-Ber√ľhmtheiten d√ľrften demnach rund sieben Prozent der Postings von Unternehmen gesponsert sein. Von diesen Werbe-Postings sind aber 93 Prozent nicht ausreichend als solche gekennzeichnet, werden denn die Richtlinien der Federal Trade Comission (FTC) http://ftc.gov zugrunde gelegt.

Irref√ľhrungs-Goldgrube

Mediaklix sch√§tzt, dass Werbende mittlerweile √ľber eine Mrd. Dollar pro Jahr in Marketing mithilfe von Instagram-Stars stecken. Doch gerade die Top-Stars verschleiern ihr Werbe-Engagement offenbar meist. Das hat eine Analyse der Instagram-Accounts der 50 Ber√ľhmtheiten mit den meisten Followern - insgesamt 2,5 Mrd. - ergeben, bei der Mediaklix Postings aus einem Zeitraum von 30 Tagen erfasst hat. 60 Prozent dieser Top-Stars werben demnach auf Instagram, mit im Schnitt 58 Postings pro Jahr. Dabei nehmen sie es mit den Regeln der FTC offenbar nicht so genau.

Die Grundannahme der Analyse: Wenn eine Marke explizit erw√§hnt wird, ist ein Posting wahrscheinlich gesponsert. Doch hat Mediakix Dinge wie Eigenmarken der Stars oder Filme, in denen sie mitwirken, ausgeklammert. Von den dann verbleibenden wahrscheinlichen Werbe-Postings gen√ľgen gerade einmal sieben Prozent FTC-Richtlinien - obwohl es mit einem gut sichtbaren #ad (Werbung) oder #sponsored getan w√§re. Nutzer sehen also regelm√§√üig Postings, die in Bezug auf das Verh√§ltnis von Star und Marke als irref√ľhrend gewertet werden k√∂nnten. Daran st√∂√üt sich das Marketing-Unternehmen und mahnt, die Integrit√§t des Marktes zu wahren.

Instagram: Mode ist Trumpf

Die Analyse zeigt auch, dass Instagram-Marketing eine Fashion-Hochburg ist. 61 Prozent der als wahrscheinliche Werbung klassifizierten Postings betrifft Mode-Marken. Abgeschlagen auf Platz zwei folgen Marken rund ums Reisen mit acht Prozent. Knapp die H√§lfte aller Werbe-Postings der gro√üen Instagram-Stars ist f√ľr Langzeitsponsoren, gut 16 beziehungsweise zw√∂lf Prozent d√ľrften gr√∂√üeren oder kleineren Geschenken zu verdanken sein. Knapp ein Achtel scheinen bezahlte Postings zu sein. Bei elf Prozent der werblichen Inhalte war f√ľr das Marketing-Unternehmen nicht klar, was f√ľr ein Deal dahintersteckt.

(Ende)
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Material: Strom aus Licht, Wärme und Bewegung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 12. Juni 2017 um 12:17 Uhr


Material: Strom aus Sonne, Wärme und Bewegung

Forscher belegen breite Möglichkeit zur Energiegewinnung praktisch

Föhn und Druck: Beides bewirkt hier den Stromfluss (Foto: oulu.fi)

Föhn und Druck: Beides bewirkt hier den Stromfluss (Foto: oulu.fi)

Oulu (pte/12.06.2017/06:05) Ein neuartiges Material auf Basis einer Perowskit-Struktur kann Energie sowohl aus Licht, W√§rme als auch mechanischer Verformung gewinnen. Das haben Forscher der Universit√§t Oulu nun praktisch nachgewiesen. Die gleichzeitige Stromgewinnung aus drei verschiedenen erneuerbaren Quellen hat dem Team zufolge gro√ües Potenzial, beispielsweise f√ľr Sensoren oder Wearables, wo sie langfristig Akkus sogar √ľberfl√ľssig machen k√∂nnte.

Getunt und getestet

Bereits im Februar hatten Yang Bai und sein Team an der Microelectronics Research Unit http://oulu.fi/microelectronics damit aufhorchen lassen, dass ein Perowskit-Material namens KBNNO dazu geeignet scheint, Umgebungsenergie aus drei verschiedenen Quellen nutzbar zu machen. Jetzt haben sie in "Advanced Materials" den Nachweis geliefert, dass diese Energiegewinnung auch wirklich klappt. Egal, ob beim Bescheinen mit einer Lampe, Erhitzen mit einem Föhn oder mechanischem Antippen: Die aktuell getestete Materialversion liefert stets messbar Energie.

M√∂glich macht dies die Tatsache, dass KBNNO ein ferroelektrisches Material ist, welches sowohl aufgrund von W√§rme als auch durch Verformungen eine elektrische Spannung produziert. Zudem sind Perowskite eine Materialklasse, die aufgrund photoelektrischer Eigenschaften auch in Solarzellen Anwendung finden. Die aktuelle Arbeit best√§tigt auch Bais im Februar ge√§u√üerte Vermutung, dass sich durch √Ąnderungen der genauen chemischen Zusammensetzung f√ľr die Stromgewinnung relevante Eigenschaften des Materials optimieren lassen. Die nun vorgestellte Mischung enth√§lt Natrium, was zu einer geringeren Bandl√ľcke f√ľhrt.

Rasch zur Marktreife

Bai geht davon aus, dass die Technologie innerhalb weniger Jahre zur Marktreife gef√ľhrt werden kann. Denn die Herstellung von Perowskit-Materialien ist einfach, das Team muss aber eine m√∂glichst optimale KBNNO-Mischung finden. Anfangs d√ľrfte das Material dann Akkus erg√§nzen und daf√ľr sorgen, dass Ger√§te weniger oft geladen werden m√ľssen, so Bai. Langfristig k√∂nnten Akkus bei kompakten Ger√§ten sogar √ľberfl√ľssig werden. "Das wird die Entwicklung des Internet of Things und von Smart Cities vorantreiben, wo stromverbrauchende Sensoren und Ger√§te energetisch nachhaltig sein k√∂nnten", meint der Forscher.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=coX0jk3gLsA

(Ende)
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Washington: Selbstfahrende Autos "idiotensicher" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 09. Juni 2017 um 11:35 Uhr


Washington: Selbstfahrende Autos "idiotensicher"

Gouverneur Inslee ermöglicht wirklich fahrerlose Straßentests

Google-Auto: bisher meist mit Mensch an Bord (Foto: flickr.com/Travis Wise)

Google-Auto: bisher meist mit Mensch an Bord (Foto: flickr.com/Travis Wise)

Seattle (pte/09.06.2017/11:30) Im US-Bundesstaat Washington könnten in 60 Tagen Straßentests selbstfahrender Autos auch ohne menschlichen Fahrer an Bord beginnen. Möglich macht das eine Verordnung von Gouverneur Jay Inslee, die er im Beisein von Vertretern von Branchengrößen wie General Moters, Google und Uber unterzeichnet hat. Der Politiker lobte dabei unter anderem Umwelt- und Sicherheitsvorteile der ihm zufolge "idiotensicheren" Technologie.

Gewaltige Zuversicht

Der Trend zu selbstfahrenden Autos hat in den vergangenen Jahren Fahrt aufgenommen. Doch wirklich fahrerlose Straßentests sind bislang nur an sehr wenigen Orten erlaubt, meist muss ein Mensch im Fahrzeug anwesend sein. Das liegt unter anderem an Sicherheitsbedenken. Eben diese teilt Inslee offenkundig nicht. "Wir Menschen sind in vielen Dingen richtig gut, aber Autofahren zählt nicht unbedingt dazu, wenn man das mit den automatisierten Vorgängen vergleicht, die digital und idiotensicher sind", zitiert die "Seattle Times" den Gouverneur. "Ich habe einfach gewaltige Zuversicht in den Sicherheitsaspekt dieser Sache."

Zwar hat Inslee Recht damit, dass Computer nicht betrunken fahren werden. Ob seine Zuversicht wirklich angebracht ist, scheint dennoch fraglich. Einerseits hat die US-Denkfabrik RAND Corporation voriges Jahr infrage gestellt, ob es √ľberhaupt m√∂glich ist, mit Stra√üentests die Sicherheit selbstfahrender Autos hinreichend zu beweisen (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20160413002 ). Andererseits w√§re es geradezu str√§flich leichtsinnig anzunehmen, dass Software ausgerechnet bei selbstfahrenden Autos wie magisch vor Bugs und Sicherheitsl√ľcken gefeit w√§re.

Sinnvolle Testmöglichkeiten

So gewagt Inslees Sager auch ist, er ist nicht allein mit der Hoffnung, dass selbstfahrende Autos helfen könnten, die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken. Zudem geht man in Washington davon aus, dass speziell selbstfahrende Elektroautos einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen durch den Straßenverkehr leisten können. Ob die Technologie wenigstens annähernd so idiotensicher ist, wie der Gouverneur hofft, wird sich ohne Praxistests aber nie weisen.

Es ist also nicht verwunderlich, dass Unternehmen wie General Motors oder Google Inslees Verordnung begr√ľ√üen. Denn noch sind die M√∂glichkeiten zu wirklich fahrerlosen Stra√üentests √ľberschaubar. Zu den Vorreitern in dieser Hinsicht z√§hlen beispielsweise die traditionelle US-Automobilhochburg Michigan sowie die Niederlande. 2017 k√∂nnte aber viel Bewegung bringen. Denn entsprechende Gesetze sollen dieses Jahr unter anderem in Gro√übritannien, Japan und Kalifornien kommen.

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Viele können auch im Urlaub nicht mehr offline sein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 09. Juni 2017 um 09:02 Uhr


Viele können auch im Urlaub nicht mehr offline sein

E-Mails und Social Media animieren Menschen zur permanenten Aktivität

Am Pool online: Viele schalten nicht mehr ab (Foto: pixelio.de/Julien Christ)

Am Pool online: Viele schalten nicht mehr ab (Foto: pixelio.de/Julien Christ)

New York (pte/09.06.2017/06:10) Die Mehrzahl der Nutzer internetf√§higer Ger√§te schafft es nicht einmal im Urlaub, sich aus dem World Wide Web auszuklinken. 52 Prozent der US-Amerikaner verbringen auch auf Reisen zumindest eine Stunde pro Tag im Netz, um E-Mails zu checken oder auf sozialen Medien zu posten. Das zeigt eine neue Studie von MSI International http://msimsi.com unter 2.000 US-B√ľrgern, die t√§glich internetf√§hige Ger√§te nutzen.

Nutzungsart ändert sich

Trotz der Angewohnheit, immer im Netz erreichbar zu sein, sind die meisten Nutzer aber gewillt, im Urlaub auf das "Internet Light" umzusteigen. Auch wenn die User nicht auf das gesamte Arsenal ihrer internettauglichen Geräte verzichten wollen, lässt der Großteil (91 Prozent) einige der Gadgets im Urlaub zu Hause. Am meisten können die Konsumenten auf den Laptop (72 Prozent) verzichten. Danach folgen Tablet (60 Prozent), Wearables (46 Prozent) und Smartphone (27 Prozent). Während im alltäglichen Leben nur vier Prozent der User ein internettaugliches Gerät weniger als eine Stunde pro Tag verwenden, erhöht sich der Anteil in den Ferien auf 37 Prozent.

Und nat√ľrlich hat auch die Gesellschaft, mit der sich Menschen auf Urlaub befinden, Einfluss darauf, ob sich im Urlaub ausgeklinkt wird oder eben nicht. So ist die Wahrscheinlichkeit gr√∂√üer, ganz auf das Internet zu verzichten, wenn der Urlaub mit einem speziellen Menschen stattfindet. Beim Urlaub mit Kindern erlauben die meisten Eltern (77 Prozent) ihren Spr√∂sslingen, internetf√§hige Ger√§te zu verwenden. Fast drei Viertel der Eltern kontrollieren auch, was ihre Kinder im Internet machen, wie die MSI-International-Studie ausweist.

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Humane Antikörper senken Cholesterinwerte radikal und verhindern Herzinfarkte und Schlaganfälle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 10:41 Uhr


Humane Antikörper senken Cholesterinwerte radikal und verhindern Herzinfarkte und Schlaganfälle

Neue Studien widerlegen "Cholesterin-L√ľge" endg√ľltig

Wien (pts/08.06.2017/09:00) "Dass sich LDL-Cholesterin mit den seit kurzem verf√ľgbaren PCSK9-Inhibitoren dauerhaft um mehr als 50 Prozent senken l√§sst, wussten wir. Unklar war, ob diese radikale Reduktion f√ľr Patientinnen und Patienten sicher ist und ob der Abbau von LDL-Cholesterin auch tats√§chlich zu einer Reduzierung von Herzinfarkten und anderen kardiovaskul√§ren Ereignissen f√ľhrt. Inzwischen liegen zwei gro√üe internationale Studien vor, mit denen sich beide Fragen mit einem klaren 'Ja' beantworten lassen." Das berichtet Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz) auf einer Pressekonferenz anl√§sslich der √ĖKG-Jahrestagung 2017.

F√ľr die globale FOURIER-Studie (Further Cardiovascular OUtcomes Research with PCSK9-Inhibition in Subjects with Elevated Risk) wurden mehr als 27.500 Risiko-Patienten mit einer Koronaren Herzererkrankung (KHK) untersucht. 81 Prozent hatten bereits einen Herzinfarkt und 19 Prozent einen Schlaganfall erlitten. Mit den verabreichten, meist sehr hoch dosierten Statinen war es lediglich gelungen, den durchschnittlichen LDL-Wert auf 92 Milligramm/Deziliter (mg/dl) zu senken. "Ein leitliniengerechtes Behandlungsziel ist in solchen F√§llen eine Senkung auf zumindest 70mg/dl - ein Wert, den trotz Statinen und di√§tischen Ma√ünahmen nur wenige Patienten erreichen", so Prof. Siostrzonek. "W√§hrend die LDL-Werte in der Placebogruppe konstant beim Ausgangswert blieben, sanken sie in der Gruppe der mit PCSK9-Inhibitoren Behandelten im Durchschnitt auf 30 mg/dl."

Humane Antikörper senken Herzinfarkte und Schlaganfälle radikal

Im 26 Monate dauernden Studienzeitraum gingen auch die Todesf√§lle, nicht t√∂dlichen Herzinfarkte und Schlaganf√§lle in der PCSK9-Gruppe deutlich zur√ľck. W√§hrend eines dieser Ereignisse bei 5,9 Prozent der mit Antik√∂rpern behandelten Patienten auftrat, waren in der Vergleichsgruppe 7,4 Prozent davon betroffen, also um 25 Prozent mehr. Z√§hlt man zu diesen harten Endpunkten noch die Einweisungen mit instabiler Angina Pectoris und erneut notwendig gewordene Gef√§√üaufdehnungen dazu, zeigte sich in der PCSK9-Gruppe immer noch eine Risikoreduktion um 15 Prozent.

Positive Effekte nehmen mit Behandlungsdauer zu - Neues Motto: "The lower - the better"

Es zeigte sich, dass die Patienten umso mehr profitieren, je l√§nger die Behandlung dauert. W√§hrend Herzinfarkte und Schlaganf√§lle im ersten Jahr um 19 Prozent gesenkt werden konnten, betrug der R√ľckgang im zweiten bereits 33 Prozent. Prof. Siostrzonek: "Es wird interessant sein zu sehen, ob sich dieser Trend in sp√§teren Studien mit l√§ngerer Laufzeit weiter fortsetzt."

Diese Studie bringe die eindeutige und konsistente Evidenz, dass LDL-Cholesterin nicht nur einen Biomarker darstellt, sondern ursächlich an der Entstehung der Arteriosklerose beteiligt ist. Prof. Siostrzonek: "Und sie zeigt, was es bringen kann, das LDL so radikal wie möglich zu senken. Das neue Motto muss also lauten: The lower - the better."

PCSK9-Hemmer bauen Plaque ab

In einer weiteren Arbeit konnten die Autoren nachweisen, dass die neuen Medikamente nicht nur die Progression einer Arteriosklerose verhindern, sondern auch √∂fter vorhandene Verengungen wieder abzubauen helfen. F√ľr die GLAGOV-Studie wurden rund 1.000 Patienten untersucht, von denen die eine H√§lfte eine herk√∂mmliche Statin-Therapie, die andere zus√§tzlich PCSK9-Hemmer bekam. Zu Beginn wurde mittels Ultraschall gemessen, wieviel Plaque sich an den Herzgef√§√üen bereits angesammelt hatte. Nach 18 Monaten wurde diese Untersuchung wiederholt. W√§hrend es in der Placebo-Gruppe bei 47,3 Prozent zu einer Plaque-Regression gekommen war, konnte das in der Verum-Gruppe bei 64,3 Prozent gemessen werden.

Behandlung mit Antikörpern ist sicher

Umso erfreulicher, dass sich herausgestellt hat, dass die Behandlung mit humanen Antik√∂rpern vollkommen sicher ist, berichtet Prof. Siostrzonek. Abgesehen von vereinzelten Hautreaktionen an der Injektionsstelle traten keine nennenswerten Nebenwirkungen auf. Da Cholesterin unter anderem auch beim Signalaustausch zwischen Nervenzellen eine Rolle spielt, war eine der Bef√ľrchtungen, dass eine zu radikale Lipidsenkung zu Lasten der kognitiven Leistungsf√§higkeiten gehen k√∂nnte. In der mit einem Teil der FOURIER-Patienten durchgef√ľhrten EBBIBINGHAUS-Studie hat sich allerdings gezeigt, dass weder das Arbeitsged√§chtnis noch die Ged√§chtnisfunktion oder die psychomotorische Geschwindigkeit durch die LDL-Senkung beeintr√§chtigt wurden.

Sparzwang verhindert, dass Innovationen bei Patienten ankommen

"Derzeit ist es leider so, dass diese wichtige Innovation aufgrund der restriktiven Verschreibungsrichtlinien nur wenigen Patienten zugute kommt", kritisiert kritisiert Prof. Siostrzonek. Bislang decken sich die Erstattungsbedingungen des Hauptverbandes nicht mit den Zulassungsbedingungen und den aktuell g√ľltigen und international v√∂llig unstrittigen Behandlungsleitlinien. Denen zufolge sollten KHK-Risikopatienten einen LDL-Spiegel von unter 70 mg/dl erreichen. Trotzdem d√ľrfen die neuen Medikamente bei uns erst verschrieben werden, wenn der Wert √ľber 100 liegt.

"Der Grund daf√ľr liegt auf der Hand: Noch sind diese neuartigen Pr√§parate vergleichsweise teuer. Das ist auch uns √Ąrztinnen und √Ąrzten bewusst und im Interesse unserer Patienten sind wir die ersten, die f√ľr eine gewissenhafte Abw√§gung der Kosten-Effektivit√§t eintreten", so kritisiert Prof. Siostrzonek. "Dennoch ist es derzeit so, dass ausgerechnet Kardiologen diese neuen Medikamente nicht selbst verschreiben d√ľrfen, sondern ihre Patienten zur Genehmigung an ein - je nach regionalen Gegebenheiten oft weit entferntes - Stoffwechselzentrum √ľberweisen m√ľssen. Das ist eine auf der ganzen Welt einzigartige Vorgangsweise, die die Behandlung erschwert oder verunm√∂glicht und f√ľr die wir Kardiologen kein Verst√§ndnis haben."

Quellen:

- Evolocumab and Clinical Outcomes in Patients with Cardiovascular Disease, N Engl J Med 2017; 376:1713-1722May 4, 2017DOI: 10.1056/NEJMoa1615664

- Effect of Evolocumab on Progression of Coronary Disease in Statin-Treated PatientsThe GLAGOV Randomized Clinical Trial; JAMA. 2016;316(22):2373-2384. doi:10.1001/jama.2016.16951Evaluating PCSK9 Binding antiBody Influence oN coGnitive HeAlth in High cardiovascUlar Risk Subjects (EBBINGHAUS), Medscape 21.3.2017

(Ende)
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Eier verbessern Wachstum bei Kleinkindern stark PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 10:40 Uhr


Eier verbessern Wachstum bei Kleinkindern stark

Studie in Ekuador belegt Zusammenhang - Untergewicht vermeidbar

Ei: einfaches Mittel gegen Unterernährung (Foto: pixelio.de, Angelina Ströbel)

Ei: einfaches Mittel gegen Unterernährung (Foto: pixelio.de, Angelina Ströbel)

St. Louis (pte/08.06.2017/06:00) Eier verbessern das Wachstum und verringern ein Zur√ľckbleiben der Entwicklung bei fast jedem zweiten Kleinkind. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Washington University http://wustl.edu in ihrer aktuellen Studie. Diese Wirkung war damit deutlich gr√∂√üer als jene, die bei fr√ľheren Untersuchungen nachgewiesen werden konnte.

Leistbar und leicht

Eier sind laut Forschungsleiterin Lora Iannotti leistbar und leicht zug√§nglich: "Sie k√∂nnen einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Unterern√§hrung auf der Welt beitragen." Das Team f√ľhrte 2015 eine randomisierte kontrollierte Studie in Ekuador durch. Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren erhielten nach dem Zufallsprinzip sechs Monate lang ein Ei pro Tag. Die Kinder der Kontrollgruppe bekamen sie nicht.

Die Ergebnisse √ľberraschten die Experten. Die Eier verbesserten die standardisierten Werte zu Gr√∂√üe sowie Gewicht f√ľr ein bestimmtes Alter. Unterern√§hrung l√§sst sich dadurch laut den bestehenden Modellen um 47 Prozent verringern, Untergewicht um 74 Prozent. Die Kinder in der behandelten Gruppe nahmen insgesamt mehr Eier und weniger mit Zucker versetzte Lebensmittel zu sich.

Einfach und wirksam

"Die Wirkung betrug 0,63 im Vergleich zum internationalen Durchschnitt von 0,39", best√§tigt Iannotti. Eier sind laut der Forscherin ein vollst√§ndiges Lebensmittel, sicher verpackt und f√ľr √§rmere Menschen leichter zug√§nglich als andere Erg√§nzungsnahrung und besonders angereicherte Lebensmittel.

Allergische Reaktionen konnten bei den Kindern nicht festgestellt werden. "Eier scheinen daher eine umsetzbare und empfehlenswerte Form der Ern√§hrung f√ľr Kinder in Entwicklungsl√§ndern zu sein", verdeutlicht Iannotti abschlie√üend. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin "Pediatrics" ver√∂ffentlicht.

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