-->
 
 
Start NEWS World
ÔĽŅ
News World
Kunststoff 2.0 ersetzt k√ľnftig Stahl in Br√ľcken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 16. Dezember 2019 um 15:11 Uhr

Kunststoff 2.0 ersetzt k√ľnftig Stahl in Br√ľcken

Umweltfreundliche Innovation von EPFL-Forschern erhöht Lebensdauer von Bauwerken

Hajiesmaeili begutachtet Beton im Teststand (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Hajiesmaeili begutachtet Beton im Teststand (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Lausanne (pte/14.11.2019/06:00) Amir Hajiesmaeili will die Stahlarmierung in Betonbauwerken wie Br√ľcken und B√ľrogeb√§uden durch Kunststofffasern ersetzen. Au√üerdem will der Forscher der Eidgen√∂ssischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) http://epfl.ch/en die H√§lfte des Zements im Beton durch gemahlenen Kalkstein ersetzen, ein Material, das weltweit in gro√üen Mengen nat√ľrlich verf√ľgbar ist. Ziel ist die Senkung der CO2-Emissionen um 75 Prozent.

Kalkstein verdrängt Zement

Hajiesmaeili forscht am EPFL-Labor f√ľr Bauwerkserhaltung und Sicherheit, das Eugen Br√ľhwiler leitet. Die beiden Wissenschaftler setzen als Armierungsfasern eine besonders feste Faser aus Polyethylen ein, an deren Oberfl√§che der modifizierte Beton bestens haftet. Es entsteht ein Werkstoff, der nicht nur eine hohe Festigkeit hat, sondern auch noch um zehn Prozent leichter ist als Stahlbeton.

Zudem kann die Kunststofffaser nicht korrodieren - ein Problem, das vor allem an Stahlbetonbr√ľcken zu fr√ľhen Alterungserscheinungen f√ľhrt. So m√ľssen sechsspurige Autobahnbr√ľcken in Leverkusen und Duisburg, die 1965 beziehungsweise 1970 in Betrieb genommen wurden, bereits durch Neubauten ersetzt werden. Der neue Beton soll 2020 zu ersten Mal beim Bau einer Br√ľcke verwendet werden, bei welcher ist noch offen.

Nach drei Jahren bestes Rezept

Hajiesmaeili hat seinen Master-Abschluss in Ingenieurswissenschaften an der University of Teheran http://ut.ac.ir/en gemacht. Dann kam er in die Schweiz. Hier widmete er sich von Anfang an der Entwicklung eines neuen armierten Betons. Jahrelang mixte er immer wieder neue Werkstoffe in immer neuen Verh√§ltnissen. Er kombinierte seinen Beton jeweils mit Kunststofffasern, bis er das optimale Material gefunden hatte. "Nach drei Jahren hatten wir das richtige Rezept f√ľr den Ultrahochleistungsfaserbeton", sagt der iranische Forscher.

Seit 15 Jahren befasst sich Br√ľhwiler mit der Entwicklung von Ersatzmaterialien f√ľr Stahlbeton. Mit den Werkstoffen, die er mit seinem Team entwickelt hat, sind bereits mehr als 100 Br√ľcken und Geb√§ude in der Schweiz errichtet worden. Der neue Beton verbessert die Festigkeit des Baumaterials und dessen Umweltvertr√§glichkeit noch einmal.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-300
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20191114002
pte20191114002
Bauen/Wohnen, Forschung/Technologie

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
Transparente Solarzelle: Fenster wird Kraftwerk PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 13. Dezember 2019 um 00:00 Uhr


Transparente Solarzelle: Fenster wird Kraftwerk

Forscher stanzen in Silizium-Wafer unzählige Löcher mit Durchmesser von rund 100 Mikrometern

Normale versus transparent gestanzte Silizium-Solarzelle (Foto: unist.ac.kr)

Normale versus transparent gestanzte Silizium-Solarzelle (Foto: unist.ac.kr)

Ulsan/Seoul (pte/13.12.2019/06:00) Undurchsichtige Solarzellen werden mit einem neuen Verfahren transparent. Forscher des Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST) http://unist.ac.kr haben mit Kollegen der Korea University http://korea.edu ein Verfahren entwickelt, mit dem diese opaken Zellen durchsichtig werden, ohne ihren Wirkungsgrad entscheidend einzub√ľ√üen.

Fast so klar wie Glas

Es gibt zwar heute schon transparente Zellen, doch die sind nicht sonderlich effektiv. Zudem haben sie eine r√∂tliche Farbe, was die Nutzung etwa auf Fensterscheiben zumindest gew√∂hnungsbed√ľrftig erscheinen l√§sst. Die Forscher stanzten in den Silizium-Wafer, auf dem die Solarzelle aufgebaut wird, unz√§hlige L√∂cher mit einem Durchmesser von rund 100 Mikrometern, das entspricht der Dicke eines Haares. Dies erm√∂glicht es Licht, durchzudringen.

Die L√∂cher sind strategisch so platziert, dass das menschliche Auge das Muster nicht erkennen kann. Die Zelle erscheint beinahe so klar wie Glas. Das pr√§destiniert sie f√ľr den Einsatz auf Fensterscheiben. Damit lie√üe sich die Stromerzeugung an Fassaden um ein Vielfaches steigern. W√§hrend Silizium-Solarzellen einen Wirkungsgrad von mehr als 20 Prozent erreichen, schafft die durchl√∂cherte Zelle 12,2 Prozent. Das ist immer noch deutlich mehr als bisher entwickelte transparente Zellen.

Vielseitiges Silizium

"Mein Team und ich waren der Meinung, dass Silizium das beste Ausgangsmaterial zur Herstellung glas√§hnlicher, leistungsf√§higer, langzeitstabiler und farblich neutraler Zellen sein k√∂nnte", sagt Wissenschaftler Kwanyong Seo vom UNIST. "Anfangs war es eine verr√ľckt erscheinende Idee, weil kristallines Silizium nicht durchsichtig ist." Deshalb habe es vor seinem Team auch niemand versucht.

Die M√∂glichkeit, Fenster zu Generatoren zu machen, hat laut den Fachleuten mehrere Vorteile. Zum einen seien diese Fl√§chen viel gr√∂√üer als die der D√§cher, vor allem bei Hochh√§usern. Zum anderen w√ľrden keine Fl√§chen, die anderweitig genutzt werden k√∂nnen - etwa zum Anbau von Nahrungsmitteln - verschwendet. Au√üerdem k√∂nnten sie auch auf Autoscheiben geklebt werden, um etwa die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erh√∂hen.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-300
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20191213001
pte20191213001
Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
Viertel der US-Gesundheitsausgaben umsonst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 09. November 2019 um 01:18 Uhr

Viertel der US-Gesundheitsausgaben umsonst

√úberbordende Administration sowie Service-Routinen vernichten bis zu 935 Mrd. Dollar

US-Gesundheitssystem verschwendet zu viel Geld (Foto: pixabay.com, rawpixel)

US-Gesundheitssystem verschwendet zu viel Geld (Foto: pixabay.com, rawpixel)

Woonsocket (pte/10.10.2019/06:10) Gut ein Viertel der von den USA j√§hrlich f√ľr die Gesundheitsf√ľrsorge ausgegebenen Mitteln werden zum Fenster hinausgeworfen - 760 bis 935 Mrd. Dollar (rund 693 bis 853 Mrd. Euro). Zu dem Ergebnis kommt ein Bericht des Pharma-Einzelh√§ndlers CVS Health http://cvshealth.com , der 54 Studien zum Thema zusammenfasst und auswertet. Schuld sind administrative Prozesse, falsche Bepreisungen, schlechte Service-Routinen und mangelnde Koordination.

18 Prozent des BIP

"Die USA geben mehr Geld f√ľr Gesundheitsf√ľrsorge aus als jedes andere Land. Die Kosten daf√ľr belaufen sich auf knapp 18 Prozent des BIP und mehr als 10.000 Dollar pro Individuum", erkl√§rt William Shrank, Senior Vice President, Chief Scientific Officer und Chief Medical Officer bei CVS Health. Dass dabei auch viele Ausgaben mehr oder weniger im Sand verlaufen, sei schon lange kein Geheimnis mehr. "Trotz einiger Bem√ľhungen, dieses Problem anzugehen, haben wir es hier aber weiterhin mit einer substanziellen Geldverschwendung zu tun."

Diese betreffe vor allem sechs unterschiedliche Bereiche: administrative Prozesse (Verlust von 265,6 Mrd. Dollar), Kostenvorschläge (230,7 bis 240,5 Mrd. Dollar), die Behandlungsverteilung (102, 4 bis 165,7 Mrd. Dollar), das Behandlungsausmaß (75,7 bis 101,2 Mrd. Dollar), Betrug und Missbrauch (58,5 bis 83,9 Mrd. Dollar) und die Koordination von Gesundheitsleistungen (27,2 bis 78,2 Mrd. Dollar).

Viel Einsparpotenzial

"Diese Ergebnisse unterstreichen die Herausforderungen, die entstehen, wenn man die Ausrichtung eines Gesundheitssystems rapide ver√§ndert, das pro Jahr √ľber 3,8 Bio. Dollar verschlingt", stellt Shrank klar. Dass die Verschwendung derart gro√ü ausf√§llt, sei zwar beklagenswert, dadurch w√ľrde sich aber auch viel Raum f√ľr Einsparpotenzial auftun. "Wenn man es schafft, diese Geldverschwendung deutlich zu reduzieren oder gar zu eliminieren, w√ľrde das helfen, die kontinuierlich steigenden Gesundheitsausgaben auszugleichen."

Entsprechende Ma√ünahmen f√ľr ein effizienteres Ausgabenmanagement k√∂nnten laut CVS Health zwischen 191 und 282 Mrd. Dollar in den US-Gesundheitshaushalt sp√ľlen, wenn man Einsparungen im administrativen Bereich nicht in die Rechnung miteinbezieht. "Das w√ľrde die Kosten der Verluste um gut 25 Prozent sinken lassen", so Shrank abschlie√üend.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Markus Steiner
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-314
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20191010004
pte20191010004
Handel/Dienstleistungen, Medizin/Wellness

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
Amazon schröpft unabängige Verkäufer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 09. November 2019 um 00:47 Uhr


Amazon schröpft unabängige Verkäufer

Geb√ľhren von umgerechnet bis zu 4.500 Euro im Monat f√ľr individuellen Kundenservice

Amazon-Paket: Verkäufer werden geschröpft (Foto: unsplash.com, RoseBox)

Amazon-Paket: Verkäufer werden geschröpft (Foto: unsplash.com, RoseBox)

Seattle (pte/03.10.2019/11:30) Der Online-Versandh√§ndler Amazon http://amazon.com berechnet unabh√§ngigen Verk√§ufern auf seiner Plattform monatlich bis zu 5.000 Dollar (etwa 4.500 Euro), um beim Kundenservice mit echten Menschen statt Bots zu sprechen. Wenn die eigenst√§ndigen Anbieter laut der "Washington Post" die Geb√ľhr nicht bezahlen, sind sie Problemen wie Hackerangriffen oft v√∂llig ausgeliefert.

Ohne Betreuer oft schutzlos

Auf Amazon sind momentan etwa 2,5 Mio. unabh√§ngige H√§ndler zu finden. Sie m√ľssen bereits eine monatliche Geb√ľhr zahlen, um auf der Plattform ihre Waren anbieten zu d√ľrfen. Mit der Kundenservice-Geb√ľhr bekommen sie zus√§tzlich einen eigenen Betreuer zugewiesen, der laut Amazon "pers√∂nliches Coaching und Mentoring" anbietet, damit sie "konkurrenzf√§hig bleiben und sich auf das Wachstum des eigenen Gesch√§fts konzentrieren k√∂nnen".

Bezahlen Anbieter hingegen nicht, gibt es immer noch einen Kundenservice, jedoch ist dieser deutlich langsamer und weniger aufmerksam. Es besteht die M√∂glichkeit, dass Anfragen bei Bots landen und keine individuelle Beratung stattfindet. Jeff Peterson, ein kalifornischer Amazon-Verk√§ufer, war dem Bericht zufolge drei Wochen lang einem Hacker-Angriff schutzlos ausgeliefert, weil er die Geb√ľhr nicht bezahlt hatte und kein Amazon-Mitarbeiter f√ľr ihn verf√ľgbar war, obwohl er mehrmals bei der Hotline des Unternehmens anrief.

Unabhängige Verkäufer dominieren

Viele unabh√§ngige Verk√§ufer f√ľhlen sich von Amazon ungerecht behandelt. Von jedem Dollar, den sie auf der Plattform mit Transaktionen erhalten, landen 35 Cent wieder bei dem Megakonzern. Amazon selbst bestreitet, dass eigenst√§ndige H√§ndler schlecht behandelt werden. In einem Brief an die Aktion√§re meinte CEO Jeff Bezos, dass sie die hauseigenen Verk√§ufe massiv √ľbertreffen w√ľrden. Im Jahr 2018 h√§tten unabh√§ngige Verk√§ufer 58 Prozent der Transaktionen auf der Plattform abgewickelt.

(Anm. der Redaktion) Das heist aber auch das Amazon inzwischen schon 42% des Verkaufs an sich gerissen hat
und der Service bei Artikeln die man direkt bei Amazon kauft ist oft wesentlich schlechter,
da hat man schon M√ľhe einen schriftlichen Ansprechpartner zu finden. bzw. √ľberhaupt eine Funktion daf√ľr wenn mal was nicht klappt.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-306
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender



http://www.pressetext.com/news/20191003012
pte20191003012
Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 
Kosten durch Alkoholmissbrauch belasten USA PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 08. November 2019 um 15:31 Uhr

Kosten durch Alkoholmissbrauch belasten USA

Wissenschaftliche Analyse zeigt: Besteuerung in den einzelnen Bundesstaaten nicht einheitlich

Wein einschenken: Alle zahlen f√ľr den Missbrauch (Foto: pixelio.de, Petra Bork)

Wein einschenken: Alle zahlen f√ľr den Missbrauch (Foto: pixelio.de, Petra Bork)

Boston (pte/11.09.2019/10:30) Der gesamte volkswirtschaftliche Schaden durch √ľberm√§√üigen Alkoholkonsum betr√§gt in den USA pro Getr√§nk 2,05 Dollar (rund 1,85 Euro). Von diesem Betrag √ľbernimmt die Regierung laut einer Studie des Boston Medical Center http://bmc.org und der Boston University School of Public Health http://bu.edu/sph rund 80 Cent, 0,72 Euro pro Drink. √úber Steuern sind laut den im "Journal of Studies on Alcohol and Drugs" ver√∂ffentlichten Ergebnissen jedoch nur rund 21 Cent zu erzielen.

Höhere Bepreisung gefordert

Laut der Studie wird der Gro√üteil der durch √ľberm√§√üigen Alkoholkonsum verursachten Kosten auf jene B√ľrger abgew√§lzt, die weniger oder gar nicht trinken. Analysen zeigen, dass h√∂here Alkoholpreise, die h√§ufig √ľber h√∂here Steuern erzielt werden, dazu f√ľhren k√∂nnen, dass weniger Alkohol konsumiert wird. In der Folge verringern sich auch mit Alkohol in Verbindung stehende Sch√§digungen wie Gewalt, Autounf√§lle und Leberzirrhose. Daher pl√§diert auch Forschungsleiter Jason G. Blanchette von der Boston University School of Public Health f√ľr diese Strategie.

F√ľr die Berechnung der gesamten Steuern pro Standard-Getr√§nk in jedem US-Bundesstaat hat Seniorautor Timothy S. Naimi mit seinem Team die Steuerdaten f√ľr das Jahr 2010 untersucht. Obwohl die Regierung einen standardisierten Verbrauchsteuersatz anwendet, der in allen US-Bundesstaaten gleich ist, k√∂nnen diese bis zu drei zus√§tzliche Steuern vorschreiben. Dabei handelt es sich um spezifische Verbrauchssteuern, Ad-Valorem- und Einkommensteuer. Die Bundesstaaten k√∂nnen jede Kombination dieser drei Steuern festlegen.

Steuerkombination als Lösung

Laut Naimi und seinem Team schrieben mit Alaska, Delaware, Montana und Oregon vier Bundesstaaten nur eine spezifische Verbrauchsteuer auf Alkohol vor. Andere Staaten und Washington, D.C. brachten eine Kombination von spezifischen Verbrauchsteuern und Umsatzsteuer und/oder Ad-Valorem-Steuern zur Anwendung.

Bundes- und landesspezifische Verbrauchsteuern basieren auf der Menge des verkauften Alkohols und nicht auf dem Preis. W√§hrend der vergangenen 25 Jahre ist die Verbrauchsteuer in den Bundesstaaten inflationsbereinigt um mehr als 30 Prozent zur√ľckgegangen. Die staatlichen Verbrauchsteuern haben in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent abgenommen. Eine Inflationsanpassung fand zuletzt 1991 statt. Ad-Valorem-Steuern und staatliche Verbrauchsteuern basieren auf einem Prozentsatz des Einzelhandelspreises und erh√∂hen sich daher mit dem Verkaufspreis der alkoholischen Getr√§nke.

 

(Anmerk. der Red.)

Trifft auf unser "soziales" Gesundheitssystem und dessen Mehrkosten f√ľr bsw. Trinker, Raucher und alle die nicht gesund leben

im Grunde gleichermaßen zu. Bezahlen tun das am Ende alle Anderen mit.

Sozial wäre eigentlich wenn bei selbst verursachte Gesundheitprobleme auch selber die höhere Kosten zu tragen wären

sprich es f√ľr Gesundheits bewusste B√ľrger die Krankenkassenbeitr√§ge deutlich g√ľnstiger w√§ren.

 

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-300
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20190911007
pte20190911007
Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
Verseuchte Samen bedrohen Wälder massiv PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 08. November 2019 um 15:21 Uhr

Verseuchte Samen bedrohen Wälder massiv

Internationaler Handel beg√ľnstigt Verbreitung gef√§hrlicher sch√§dlicher Insekten und Pilzarten

Eicheln mit Pilzbefall und Fra√üsch√§den durch R√ľsselk√§ferlarven (Foto: I. Franińá)

Eicheln mit Pilzbefall und Fra√üsch√§den durch R√ľsselk√§ferlarven (Foto: I. Franińá)

Birmensdorf (pte/10.09.2019/12:30) Der internationale Handel mit Baumsamen f√ľhrt zur Verbreitung vieler sch√§dlicher Insekten und Pilze, die wiederum ein gro√ües Risiko f√ľr B√§ume und Wald√∂kosysteme darstellen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Eidgen√∂ssischen Forschungsanstalt WSL http://wsl.ch und weiterer Institutionen in der wissenschaftlichen Arbeit "Are traded forest seeds a potential source of non-native pests?".

Importe versechsfacht

"Die Anzahl der aus China importierten und f√ľr den Anbau in Europa vorgesehenen Pflanzen hat sich zwischen 2000 und 2018 versechsfacht; die Importe aus China sind nun gleich hoch wie die Importe aus Nordamerika", unterstreicht Iva Franic von der an der Erstellung der Studie beteiligten Non-Profit-Organisation CABI http://cabi.org und Hauptautorin der Studie.

Die Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahren erstmals die Insekten und Pilze an Samen von Waldbaumarten untersucht. Laut der in "Ecological Applications" publizierten Studie fallen die Befallsraten bei den Samen einiger Baumarten "alarmierend" hoch aus. Die Experten fordern daher eine √úberpr√ľfung der Schutzma√ünahmen im internationalen Samenhandel.

Bessere Kontrollen nötig

Mittels R√∂ntgen- und DNA-Analyse haben die Forscher den Insekten- und Pilzbefall an 58 im Handel erh√§ltlichen Saatgutpartien von elf Nadel- und Laubbaumarten aus Nordamerika, Europa und Asien untersucht. Aufgrund der Ergebnisse geben sie Empfehlungen ab, wie sich die Risiken durch mit Saatgut √ľbertragene Schadorganismen verringern lie√üen. Als wichtige Ma√ünahme m√ľssen die Nachweismethoden der Pflanzenschutzinspektoren an den Landesgrenzen verbessert werden, fordern die Schweizer Fachleute in ihrem Bericht.

Laut Franic bedeutet die Zunahme an den Au√üengrenzen der EU eine gro√üe Herausforderung f√ľr die Kontrollorgane. Diese sollen verhindern, dass neue Schadorganismen eingef√ľhrt werden. Denn nicht bekannte Krankheitserreger k√∂nnten sich erheblich auf den Gesundheitszustand einheimischer B√§ume und ganzer Wald√∂kosysteme auswirken.

Die DNA-Analysen haben gezeigt, dass in allen Saatgutpartien Pilze vorkamen. Auf nicht-selektivem Agar fanden sich in 96 Prozent der Saatgutpartien Pilze. Ein Drittel der Samenpartien enthielt Insektenlarven. Auch fand man heraus, dass die Pilzhäufigkeit und -vielfalt viel größer als die Insektenvielfalt ist, vor allem bei Saatgut von Laubbaumarten.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian F√ľgemann
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-313
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20190910016
pte20190910016
Umwelt/Energie, Handel/Dienstleistungen

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
«StartZur√ľck12345678910WeiterEnde»

Seite 9 von 1188
Copyright © 2023 Weblexikon.com. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.