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Klimawandel vernichtet deutlich mehr Pflanzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 03. Juli 2020 um 18:30 Uhr


Klimawandel vernichtet deutlich mehr Pflanzen

26 Arten von Silberbaumgew√§chsen in 3.000 nat√ľrlichen Populationen der Kapregion untersucht

Königsprotea: eine der untersuchten Arten (Foto: Frank Schurr, uni-hohenheim.de)

Königsprotea: eine der untersuchten Arten (Foto: Frank Schurr, uni-hohenheim.de)

Stuttgart (pte/10.02.2020/13:45) Viele Pflanzenarten in der s√ľdafrikanischen Kapregion sind aufgrund des Klimawandels st√§rker gef√§hrdet als bisher vermutet. Das haben Forscher der Universit√§ten Hohenheim http://uni-hohenheim.de ermittelt. Als Modellpflanzen dienten den Fachleuten 26 Arten von Silberbaumgew√§chsen in √ľber 3.000 nat√ľrlichen Populationen. Diese Pflanzengruppe ist an h√§ufig auftretende nat√ľrliche Feuer angepasst und gilt daher als widerstandsf√§hig. Details wurden "PNAS" publiziert.

Deutliche Diskrepanzen

Die Wissenschaftler haben einen neuen Ansatz entwickelt, die sogenannte √∂kologische Nische einer Art zu bestimmen. Diese besagt, unter welchen Umweltbedingungen die Art √ľberlebensf√§hig ist. Anstatt sie wie bisher √ľblich aus der tats√§chlichen geografischen Verbreitung abzuleiten, verwendete das Team direkte demografische Daten zu einer Art - und fand bei vielen Arten gro√üe Diskrepanzen zwischen der √∂kologischen Nische und der tats√§chlichen Verbreitung.

"Bisher gehen derartige Prognosen meist davon aus, dass Arten unter den Umweltbedingungen, unter denen sie aktuell vorkommen, auch langfristig √ľberleben k√∂nnen. Doch in der Realit√§t kommen Pflanzen nicht immer dort vor, wo sie eigentlich gedeihen k√∂nnten", so Frank Schurr, Landschafts√∂kologe an der Universit√§t Hohenheim. "Insbesondere fehlen wenig mobile Arten h√§ufig an geeigneten Standorten, w√§hrend feuertolerante Arten oft an aktuell ungeeigneten Standorten vorkommen", erg√§nzt Schurrs Kollege J√∂rn Pagel.

Zu optimistische Prognosen

Laut Pagel sind aktuelle Sch√§tzungen zur Auswirkung des Klimawandels und eines ver√§nderten Feuerregimes f√ľr diese besagten Arten problematisch. Sie seien h√§ufig zu optimistisch, so dass die Auswirkungen des Umweltwandels m√∂glicherweise untersch√§tzt w√ľrden. "Um die Folgen des globalen Wandels auf die Biodiversit√§t verl√§sslicher absch√§tzen zu k√∂nnen, m√ľssen diese Diskrepanzen zwischen aktuellem Verbreitungsgebiet und √∂kologischer Nische ber√ľcksichtigt werden", so Pagel.

(Ende)
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