-->
 
 
Start NEWS World
ÔĽŅ
News World
Anode aus Nickelniobat revolutioniert Akkus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 17. November 2021 um 10:55 Uhr

Anode aus Nickelniobat revolutioniert Akkus

Forscher ersetzen Graphit und erhöhen die Geschwindigkeit des Aufladevorgangs um Faktor zehn

Neue Nickelniobat-Anode mit regelmäßiger Kristallstruktur (Foto: utwente.nl)

Neue Nickelniobat-Anode mit regelmäßiger Kristallstruktur (Foto: utwente.nl)

Twente/J√ľlich/Wuhan (pte/17.11.2021/06:05) Forscher der Universit√§t Twente http://utwente.nl haben bei einer Lithium-Ionen-Batterie die Graphit-Anode mit einer aus Nickelniobat ersetzt und erh√∂hen damit die Geschwindigkeit des Aufladevorgangs um den Faktor zehn. Es handelt sich um eine Legierung aus Nickel und dem sogenannten √úbergangsmetall Niob.

Langlebig trotz hoher Ladeströme

Das Team unter Beteiligung von Experten des Forschungszentrums J√ľlich http://fz-juelich.de und der Wuhan University of Technology http://english.whut.edu.cn erh√∂hen dank Nickelniobat auch die Lebensdauer der Batterien. Laut Forschungsleiter Mark Huijben verbessert sich auch die Leistung des Stromspeichers - optimal f√ľr E-Fahrzeuge oder zur Speicherung √ľbersch√ľssiger Wind- oder Solarenergie.

Das neue Material verändert sich selbst nach vielen ultraschnellen Ladezyklen nicht, sodass die Kapazität der Batterie erhalten bleibt, heißt es. Dies hat vor allem mit seiner regelmäßigen Kristallstruktur zu tun. Graphit dagegen leidet unter schnellem Laden. Seine Struktur verändert sich und letztlich wird die Anode so schwer geschädigt, dass die Batterie nicht mehr einsatzfähig ist. Zudem kann es passieren, dass sich Lithium auf den Graphit-Anoden ablagert, was ebenfalls die Funktion beeinträchtigt. All dies hat die Anode aus Twente nicht.

Neue Anode auch gut mit Natrium

Nickelniobat-Folien, wie f√ľr Anoden n√∂tig, lassen sich problemlos in der geforderten G√ľte herstellen. Reinraumatmosph√§re sei unn√∂tig. Die Forscher haben Batterien mit der neuen Anode und unterschiedlichen Kathodenmaterialien getestet, wie sie √ľblicherweise verwendet werden. In allen F√§llen war die Neuentwicklung den bisherigen Akkus √ľberlegen.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass der neue Stromspeicher ideal w√§re, um ihn in ein Energienetz, in elektrisch angetriebene Maschinen, die ein schnelles Laden und Entladen erfordern und in E-Fahrzeuge zu integrieren. Nickelniobat-Anoden k√∂nnten auch in k√ľnftigen Batterien eingesetzt werden, in denen das teure Lithium durch billiges Natrium ersetzt wird.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-300
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20211117002
pte20211117002
Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
China: Zensurliste zeigt erlaubte Web-News PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 20. Oktober 2021 um 00:00 Uhr


China: Zensurliste zeigt erlaubte Web-News

1.358 vertrauensw√ľrdige Quellen - Regulierungsbeh√∂rde droht ansonsten mit harten Strafen

Nachrichten: Chinas Regierung verschärft Zensur (Foto: pixabay.com, hitesh0141)

Nachrichten: Chinas Regierung verschärft Zensur (Foto: pixabay.com, hitesh0141)

Peking (pte/20.10.2021/11:30) Die chinesische Regierung l√§sst nichts unversucht, um die staatliche Kontrolle √ľber den Mediensektor und vor allem √ľber das Internet auszuweiten. Die oberste Regulierungsbeh√∂rde f√ľr diesen Bereich, die Cyberspace Administration of China (CAC) http://cac.gov.cn , hat eine neue offizielle Liste ver√∂ffentlicht, auf der alle Online-Nachrichtenproduzenten gesammelt werden, die ihrer Meinung nach als vertrauensw√ľrdig gelten. Wer Infos von anderen News-Quellen √ľbernimmt, wird mit harten Strafen bedroht.

Widerhandlung strafbar

"Die CAC hat am Mittwoch eine Liste mit 1.358 Internet-Nachrichtendiensten veröffentlicht und eindeutig klargestellt, dass es den Informations-Services im Land nur noch erlaubt ist, Nachrichten von diesen Quellen aufzugreifen", heißt es in einem "CNBC"-Bericht. Dieser sieht in der aktuellen Maßnahme einen weiteren Schritt in einem größer angelegten Versuch, die Medienlandschaft noch stärker zu zensieren als bislang.

"Diese Liste beinhaltet im Vergleich zu einer fr√ľheren Version aus dem Jahr 2016 viermal so viele Nachrichten-Outlets. Darunter finden sich auch viel mehr Social-Media-Konten", hei√üt es in einer offiziellen Stellungnahme der CAC. Alle Nachrichtenh√§user, die ihre Beitr√§ge im Netz verbreiten, m√ľssten sich ab sofort an die neue Liste halten. "Wer sich nicht an die Regeln h√§lt, wird bestraft", betont die Beh√∂rde.

Zensur bei Tech-Konzernen

Dass die kommunistische Regierung in Peking keinen Spaß versteht, wenn es um die Einhaltung geltender Zensurvorgaben geht, hat sie bereits Ende Juli unter Beweis gestellt. Damals waren es nicht die Nachrichtenhäuser, auf die man es abgesehen hatte, sondern die großen Internet- und Tech-Konzerne im Land. Diese wurden von der CAC zum Rapport zitiert und dazu verdonnert, die eigenen Seiten von "schädlichen Inhalten" zu säubern (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20210722002 ).

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Markus Steiner
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-314
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20211020015
pte20211020015
Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
Mondfähre baut sich ihren Landeplatz selbst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 12. Oktober 2021 um 16:13 Uhr

Mondfähre baut sich ihren Landeplatz selbst

Verfl√ľssigte Keramik soll Staub verfestigen und das Aufwirbeln von Partikeln effizient verhindern

Mondfähre in der Landeplatz-Bauphase (Illustration: masten.aero)

Mondfähre in der Landeplatz-Bauphase (Illustration: masten.aero)

Mojave (pte/27.09.2021/12:30) Mondlandefähren sollen sich, ehe sie aufsetzen, einen Landeplatz bauen. Bisher besteht die Gefahr, dass die Triebwerke, die eine sanfte Landung sicherstellen sollen, durch aufwirbelnden Mondstaub beeinträchtigt werden und im Extremfall einen Absturz verursachen. Die Technik dahinter entwickelt Masten Space Systems http://masten.aero , ein Start-up, das sich auf die Entwicklung von Forschungsraketen spezialisiert hat.

Beim Projekt In-Flight Alumina Spray Technique, das in Zusammenarbeit mit Honeybee Robotics http://honeybeerobotics.com , der Texas A&M University http://tamu.edu und der University of Central Florida http://ucf.edu entstand, ist vorgesehen, in den Abgasstrahl der Landetriebwerke keramische Partikel (Aluminiumoxid) zu spr√ľhen, die sich in der Hitze verfl√ľssigen und auf die Mondoberfl√§che prallen. Hier verfestigen sie sich und binden dabei den Mondstaub, sodass eine feste Landefl√§che entsteht. Darauf kann die F√§hre niedergehen, ohne Partikel aufzuwirbeln. Auch beim sp√§teren Start wird so die Sicherheit verbessert.

Schmelzende Keramikpartikel

Die US-Raumfahrtagentur NASA will im Rahmen des Artemis-Programms erstmals seit 1972 wieder Menschen auf den Mond bef√∂rdern. Wann genau ist offen, der urspr√ľngliche Termin 2024 ist nicht mehr haltbar. Die Entscheidung, welche F√§hre eingesetzt wird, um auf dem Mond zu landen, ist bereits gefallen. Vorgesehen ist daf√ľr eine spezielle Version des SpaceX.

Nach den Masten-Vorstellungen sollen Keramikpartikel in die Abgasfahne gespr√ľht werden, die einen Durchmesser von 0,5 Millimetern haben. Sie verfestigen einen Landeplatz mit einem Durchmesser von Sechs Metern. Daf√ľr sind 19 Kilogramm Keramikpartikel vorgesehen. Sie bilden innerhalb von zehn Sekunden eine feste Schicht mit einer Dicke von nur einem Millimeter. Die F√§hre soll dann noch 2,5 Sekunden lang schweben, bis sich der frisch gebaute Landeplatz abgek√ľhlt hat.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-300
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20210927025
pte20210927025
Forschung/Entwicklung, Produkte/Innovationen

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
75% Rekordeffizienz f√ľr reversible Brennstoffzelle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 10. Oktober 2021 um 18:06 Uhr

75% Rekordeffizienz f√ľr reversible Brennstoffzelle

Ein Gerät kann Energie mittels Wasserstoff speichern und wieder freisetzen

Satellit: Daf√ľr sind reversible Brennstoffzellen interessant (Foto: NASA, unsplash.com)

Satellit: Daf√ľr sind reversible Brennstoffzellen interessant (Foto: NASA, unsplash.com)

St. Louis (pte/08.10.2021/06:15) Mit einem neuartigen Katalysator wird die reversible Brennstoffzelle noch effektiver als bisher. Forschern an der Washington University in St. Louis https://wustl.edu ersetzten dazu das oft genutzte Platin durch ein Komposit aus Platin und einer Bleiruthenat-Verbindung. Damit ließen sich die beiden Funktionen deutlich beschleunigen, sagen Kritika Sharma, Doktorandin der Ingenieurwissenschaften, und ihre Kollegen, die den neuen Katalysator entwickelt haben.

Effektive Umkehrbarkeit

Wie ihr Name schon andeutet, k√∂nnen reversible Brennstoffzellen ihre Funktionalit√§t umkehren. Im Brennstoffzellen-Modus produzieren sie aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie, W√§rme und Wasser. Wenn man aber quasi einen Schalter umlegt und das Ger√§t mit √ľbersch√ľssigem Strom aus einer anderen Quelle versorgt, arbeitet es als Elektrolyseur. Das hei√üt, es spaltet Wasser in Wasser- und Sauerstoff auf, um so Energie zu speichern. Wie gut diese funktionelle Umkehrbarkeit ist, h√§ngt dabei eben davon ab, ob der Katalysator an der Sauerstoff-Elektrode auch wirklich beide Aufgaben effektiv erf√ľllen kann.

Als Ma√ü eben daf√ľr nutzen die Forscher einen ‚ÄěBifunktionalit√§tsindex". ‚ÄěWir wollen, dass dieser niedrig ist. Im Idealfall null", erkl√§rt Sharma. In der Praxis ist das zwar nicht zu schaffen. Doch der neue Katalysator, der neben Platin und Blei unter anderem auch Ruthenium und Sauerstoff enth√§lt, dr√ľckt den Index immerhin auf 0,56 Volt. Das sei dem Team zufolge sehr niedrig im Vergleich zu den bekannten Werten anderen Katalysatoren. F√ľr einen Zyklus aus Hin- und R√ľckwandlung erreicht die reversible Brennstoffzelle des Teams somit eine Energieeffizienz von 75 Prozent, den Forschern zufolge ein Rekordwert.

Weltraum-Technologie

An derartigen reversiblen Brennstoffzellen wird beispielsweise auch im Forschungszentrum J√ľlich https://www.fz-juelich.de, bei Sunfire https://www.sunfire.de und im s√ľdkoreanischen Forschungszentrum KIST https://kist_school.kist.re.kr gearbeitet. Denn sie sind beispielsweise f√ľr die Raumfahrt interessant, wo es Platz und Gewicht spart, wenn ein Ger√§t zwei Aufgaben erf√ľllt. Dort dient Strom aus Solarzellen dazu, Wasser aufzuspalten. Der Sauer- und Wasserstoff werden dabei eingefangen, um damit Strom zu erzeugen, wenn die Solarmodule zu wenig liefern. Doch auch f√ľr Drohnen oder U-Booten k√∂nnen reversible Brennstoffzellen gute Dienste leisten.

 

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-300
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20211008004
pte20211008004
Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
Mikroplastik: Masken verschmutzen unsere Weltmeere noch mehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 10. Oktober 2021 um 18:03 Uhr

Mikroplastik: Masken verschmutzen unsere Weltmeere noch mehr

Concordia University erforscht Zerfallsprozess und Umweltriskio

Maske: schädliches Mikroplastik (Foto: Bryan Yurasits, unsplash.com)

Maske: schädliches Mikroplastik (Foto: Bryan Yurasits, unsplash.com)

Montr√©al (pte/08.10.2021/06:00) Mikroplastik aus Gesichtsmasken verschmutzt zunehmend unsere Weltmeere. Der starke Anstieg bei der Verwendung von Gesichtsmasken seit Beginn der Corona-Pandemie macht das zu einem gro√üen Problem f√ľr die Umwelt und die Gesundheit von Tieren und Menschen. Das zeigen Forscher der Concordia University http://concordia.ca in einer neuen Studie, die den Abbau von Einwegmasken im K√ľstenbereich untersucht.

Nach 36 Stunden stark zerfallen

Eine Maske, die den nat√ľrlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist, setzt laut den Forschern Zheng Wang und Chunjiang An bis zu 1,5 Mio. Mikroplastik-Partikel frei. Sie untersuchten, wie sich die chemische Zusammensetzung der drei verschiedenen Maskenschichten unter der Aussetzung von Sonnenlicht und Sandabrieb verh√§lt.

In einem Experiment simulierten sie k√ľsten√§hnliche Witterungsbedingungen. Nach 36 Stunden zeigten alle drei Faserschichten gravierende Sch√§den in ihrer Struktur. Insbesondere die Mittelschicht war in viele kleine Fragmente zerfallen. Diese Ergebnisse stimmen laut den Forschern mit Beobachtungen √ľberein, dass die Anzahl an gel√∂sten und ins Meer geschwemmten Plastikpartikeln nach 18 Stunden stark zunimmt.

Korrekte Entsorgung wichtig

Das Tragen von Masken hat seit März 2020 unzählige Leben gerettet. Die weltweit 129 Mrd. Masken, die monatlich entsorgt werden, stellen jedoch ein akutes Problem dar. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen die Notwendigkeit, Masken korrekt zu entsorgen. Besonders wichtig ist, dass die Masken nicht achtlos in der Natur entsorgt werden.

Kurzfristig k√∂nnte das vermehrte Aufstellen von Mistk√ľbeln in √∂ffentlichen Bereichen zur L√∂sung beitragen, langfristig muss jedoch unser aller Umweltbewusstsein steigen, so die Forscher. Eine Verbesserung der Abfallwirtschaft seitens der Regierung sowie die umweltfreundllichere Herstellung von Masken seitens der Industriebetriebe sind wichtige n√§chste Schritte. Die Studie wurde im "Journal of Hazardous Materials" publiziert.

(Ende)
pressetext.redaktion

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Flora Male
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43-1-81140-305
Website: www.pressetext.com

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20211008002
pte20211008002
Forschung/Entwicklung, Umwelt/Energie

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
FontOnLake: Hochentwickeltes Schadprogramm attackiert Linux-Systeme PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 07. Oktober 2021 um 19:14 Uhr

FontOnLake: Hochentwickeltes Schadprogramm attackiert Linux-Systeme

ESET-Forscher vermuten, dass Malware f√ľr gezielte Angriffe eingesetzt wird

Jena (pts/07.10.2021/12:45) ESET-Forscher sind einer Malware-Familie auf die Schliche gekommen, die es gezielt auf Linux-Betriebssysteme abgesehen hat. Das Schadprogramm namens FontOnLake verwendet benutzerdefinierte Module und wird nach Einsch√§tzung der Malware-Analysten kontinuierlich weiterentwickelt. Durch FontOnLake erhalten Hacker Fernzugriff auf die infizierten Systeme und k√∂nnen so beispielsweise Anmeldedaten oder andere vertrauliche Informationen sammeln. Der Standort des C&C-Server und die betroffenen L√§nder deuten darauf hin, dass S√ľdostasien zu den Hauptzielen der Angreifer z√§hlt. Alle Komponenten werden von ESET-Produkten als Linux/FontOnLake erkannt. Ihre Analyse haben die ESET-Forscher jetzt in einem Whitepaper auf WeliveSecurity ver√∂ffentlicht.

"FontOnLake ist ein hochentwickeltes Schadprogramm. Durch die geringe Verbreitung vermuten wir, dass die Malware f√ľr gezielte Angriffe genutzt wird", sagt Vladislav Hrcka, der ESET-Forscher, der diese Bedrohung analysiert hat. "Unternehmen oder Einzelpersonen, die ihre Linux-Endpoints oder -Server vor dieser Bedrohung sch√ľtzen wollen, sollten eine mehrschichtige Sicherheitsl√∂sung und eine aktuelle Version ihrer Linux-Distribution verwenden; einige der von uns analysierten Beispiele wurden speziell f√ľr CentOS und Debian erstellt."

Betreiber agieren sehr vorsichtig

Die erste bekannte Datei dieser Malware-Familie erschien im Mai letzten Jahres auf VirusTotal, und weitere Beispiele wurden im Laufe des Jahres hochgeladen. Keiner der C&C-Server, die in den auf VirusTotal hochgeladenen Beispielen verwendet wurden, war zum Zeitpunkt der Analyse durch ESET aktiv, was darauf hindeutet, dass sie aufgrund des Uploads deaktiviert wurden. Die Forscher des europ√§ischen IT-Sicherheitsherstellers vermuten daher, dass die Betreiber von FontOnLake √ľberm√§√üig vorsichtig sind. Fast alle von ESET gesichteten Beispiele nutzen verschiedene, einzigartige C&C-Server mit unterschiedlichen, nicht standardisierten Ports. Die Autoren verwenden haupts√§chlich C/C++ und verschiedene Bibliotheken von Drittanbietern wie Boost, Poco und Protobuf.

Weitere technische Details und das Whitepaper zu FontOnLake gibt es auf WeliveSecurity: https://www.welivesecurity.com/deutsch/2021/10/07/fontonlake-neue-malware-familie-hat-linux-im-visier

(Ende)
ESET Deutschland GmbH

Aussender: ESET Deutschland GmbH
Ansprechpartner: Christian Lueg
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +49 3641 3114 269
Website: www.eset.com/de

Teilen: Twitter


© pressetext.deutschland +++ pressetext.austria +++ pressetext.schweiz +++ termindienst +++ fotodienst +++ newsfox.com und der jeweilige Aussender

http://www.pressetext.com/news/20211007031
pts20211007031
Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

Medieninhaber und Herausgeber:
pressetext Nachrichtenagentur GmbH, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien
pressetext ist reichweitenst√§rkster Nachrichtenverbreiter f√ľr Entscheider und Journalisten in der DACH-Region. Die inhaltliche Verantwortung f√ľr redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei pressetext, f√ľr Pressemitteilungen (pts) und Kapitalmarktmitteilungen b√∂rsennotierter Unternehmen (pta) beim jeweiligen Aussender. Die Nachrichten werden auf den pressetext-L√§nderplattformen publiziert und je nach Abonnement-Profil und gew√§hlter Zustellart einzeln oder t√§glich als Newsletter an die Abonnenten verschickt. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter Tel. +43-1-81140-300.

 

 
«StartZur√ľck12345678910WeiterEnde»

Seite 1 von 1188
Copyright © 2021 Weblexikon.com. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.